nach Operationen:
- Beschleunigung des Heilungsprozesses
- Unterstützung des Operationserfolges
- Wiedererlangen früherer Fähigkeiten und Konstitution
- ohne das Tier zu überfordern.
Wozu Physiotherapie, da doch die Operation selber die sinnvolle Therapie der Grunderkrankung darstellt?
Schmerzen: Schmerzen kosten Kraft und verzögern die Heilung. Durch Massage werden schmerzauslösende Substanzen aus dem Gewebe ausgeschwemmt.
Narben und Ödeme: Narbenbehandlung ist manchmal nötig, um die Haut geschmeidig und spannungsfrei zu erhalten. Sollte zu langes Liegen zu Wassereinlagerungen im Gewebe geführt haben,
ist eine Lymphdrainage sinnvoll.
Fehl- und Schonhaltungen: Krankheitsbedingte Fehl- und Schonhaltungen können postoperativ
weiterbestehen, auch wenn die Ursache behoben ist. Je nach Ausprägung verursachen sie neue Beschwerden und frühzeitigen Verschleiß.
Muskelabbau: Immobilität aufgrund von Erkrankung und OP führt zu raschem Muskelabbau, dies schwächt den Hund. Auch kann die Muskulatur später möglicherweise nicht
zur vollen Zufriedenheit mehr wiederaufgebaut werden.
Gelenke: Eine zeitweise
Ruhigstellung von Gelenken kann schnell den Bewegungsradius des Gelenks und somit die Lebensqualität dauerhaft einschränken.
Brüche: Operierte Knochenbrüche können zum Schutz von Muskeln und Gelenken - in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt frühzeitig - sinnvoll
krankengymnastisch behandelt werden.
Nervensystem: Die frühe Rehabilitation ist insbesondere bei Krankheiten, die zu Schäden des Nervensystems geführt haben wichtig. Die Rehabilitation
beinhaltet Nervenstimulation, die Einübung von Bewegungsabläufen und nach Möglichkeit "Hausaufgaben" für den Besitzer.
für gesunde Hunde